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Geschrieben von Olaf Jensen
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Aufsteigende Feuchtigkeit mindert den Wert
einer Immobilie deutlich.
Die Anzahl der Häuser, welche von Feuchtigkeit betroffen sind, liegt in Deutschland bei ca. 6-8 Millionen Objekten. Dabei bildet die aufsteigende Feuchtigkeit den Löwenanteil. Man geht davon aus, dass jedes zweite vor 1965 gebaute Haus betroffen ist.
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Hauseigentümern ist oft nicht bewusst, dass sie feuchte Wände haben. Die Schäden sind anfangs noch nicht sichtbar, aber mit unseren Messmethoden nachweisbar. Der Zerfall der Substanz beginnt und schreitet (vorerst unbemerkt vom Bewohner) ständig fort. Um größere Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden, ist die Entfeuchtung des Hauses unbedingt und kurzfristig erforderlich. |
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Aufsteigende Erdfeuchte beinhaltet eine Vielzahl von Salzen und Mineralien, die mit dem Wasser in das Mauerwerk eintreten. Hinzu kommt, dass Feuchtigkeit im Baustoff gebundene Salze und Mineralien löst. Diese waren bis dahin fest im Material gebunden. Das Wasser verdunstet teilweise auf der Wandoberfläche und die Salz-Konzentration nimmt ständig weiter zu.
Dies führt zuerst zu Farb- und Putzschäden sowie zu Salzausblühung.
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Stahlteile, z.B. Träger, Türzargen, Kellertüren und Tanks sind durch das Salz-Wassergemisch besonders gefährdet.
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Durch die gelösten Salze aus dem Erdboden und dem Material kommt es bei Dauerfeuchte nach geraumer Zeit zu massivem Mauerfraß, der die gesamte Bausubstanz schwer schädigt.
Eine Sanierung ist jetzt extrem teuer und aufwendig.
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Feuchtigkeit verringert den Dämmwert des Mauerwerks um bis zu 50% und erhöht damit die Heizkosten. Mit trockenen Mauern spart man Energie und schont die Umwelt. |
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Wegen der eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten feuchter Objekte müssen schon heute Mietreduzierungen von bis zu 30% akzeptiert werden. |
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In einem reichhaltigen Markt für Immobilien im gewachsenen Bestand und guter Lage sind ältere Häuser mit Feuchtigkeitsbelastung nur mit hohen Preisabschlägen zu verkaufen. Das ist dadurch begründet, da eine insgesamt abnehmende Bevölkerungszahl auch nicht mehr den Bedarf an Objekten hat, wie bisher. Damit lassen sich nur noch Topp-Immobilien ohne Preisabschlag verkaufen oder vermieten. |
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Nasse und damit kalte Mauern belasten durch ihr feuchtes Raumklima die Gesundheit der Bewohner, mögliche Folgen sind Erkrankungen der Atemwege, Rheuma und Gicht. Heute werden feuchten Mauern auch diverse Allergien und gehemmte Heilprozesse zugeschrieben, die Gefahr durch Schimmel und Schimmelsporen werden uns erst heute richtig bewusst gemacht. |
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