Wie funktioniert das komfortable MET-System?
Um die elektrophysikalische Mauerentfeuchtung zu verstehen, bedarf es einiger Grundlagen, die ich hier vorab erklären möchte.
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1. Das Erdreich, in dem unser Haus steht, hat eine geringfügig andere elektrische Ladung, als die Atmosphäre. Bei bestimmten Wetterlagen (Gewitter) kann sich dieser Unterschied der Spannung so weit aufschaukeln, dass Blitze den Ausgleich herbeiführen.
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Das Erdreich ist negativ geladen, die Luft positiv. Neues Mauerwerk hat die Ladung der Luft.
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Glücklicherweise
ist dies aber nicht der Normalzustand. In der täglichen Praxis haben
wir es natürlich mit deutlich geringeren Spannungsunterschieden zu tun.
Das Erdreich ist negativ geladen, die Atmosphäre positiv.
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| Das
Mauerwerk eines neu gebauten Hauses hat vorerst die Ladung der
Atmosphäre. Die Natur versucht diesen Spannungsunterschied
auszugleichen. Dies geschieht, indem durch Salzionen negativ geladene Wassermoleküle ins Mauerwerk drücken. |

Durch Salzionen negativ geladene Wassermoleküle aus dem Erdreich drücken ins positiv geladene Mauerwerk.
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Der
Potenzialausgleich wird erst gestoppt, wenn die Feuchtigkeit innerhalb
der Wand die Potenzialnulllinie in höhe der Erdoberfläche (+/-50cm)
erreicht hat. Also bis der Spannungsausgleich abgeschlossen ist.
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Da dabei die Wand
naturgemäß feucht wird, versucht man durch Sperrschichten das
Eindringen von Wasser zu verhindern. Erfahrungsgemäß
klappt das anfänglich recht gut.
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Auch die besten Sperrschichten
verlieren durch Baustoffalterung und den permanenten Angriff der
Ausgleichskräfte (elektrophysikalische Korrosion) ihre Wirkung. Wasser dringt in die Wand. |
| Dieser
Ausgleichsvorgang kann bis zu 50 Jahre dauern. Daher ist besonders bei
älteren Häusern eine Durchfeuchtung normal. Man geht davon aus, dass
schon jedes zweite vor 1965 gebaute Haus betroffen ist. |
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2. Jetzt kommt die Kapillarwirkung hin zu. Das Wasser steigt in den kleinsten Poren zwischen den einzelnen Mauerpartikeln nach oben. Je feiner die baustoffbedingten Poren (Kapillaren),
desto höher steigt das Wasser.
| Kann die Wand
nicht atmen, das Wasser also durch Verdunstung nicht austreten, steigt
das Wasser bis zu 5 Meter über die Erdoberfläche. Die Wand wird also
auch oberhalb des Erdniveaus feucht. Im ungünstigsten Fall bis zum
ersten Obergeschoss. |
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Das Prinzip der elektrophysikalischen Mauerentfeuchtung
Das Prinzip der elektrophysikalischen Mauerentfeuchtung funktioniert, indem ins Mauerwerk ein elektrischer Gegenpol gesetzt wird. Dadurch wird der Potenzialausgleichsprozess auf die unterirdische äußere Maueroberfläche verschoben.
| Die
Potenzialnulllinie befindet sich somit nicht mehr in der Wand. Der
Prozess wird umgedreht und das Wasser wandert wieder zurück ins
Erdreich. Die im Wasser gelösten Salze sind dabei die Ladungsträger und
werden daher auch zurück ins Erdreich gedrückt. |
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Wir haben also den Vorteil, dass nicht nur Wasser, sondern auch die Salze aus der Wand gespült werden.
Dieser Vorgang klingt simpel und physikalisch ist es auch so.
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Da Theorie und Praxis nicht immer so reagieren, wie man es sich wünscht, bedarf es einiger Tricks, damit es auch so einfach funktioniert
Diese Tricks unterscheiden die verschiedenen Anbieter der elektrophysikalischen Mauerentfeuchtung. Hier ist nicht der Raum, um auf Einzelheiten einzugehen. Jahrelange Forschung und Erprobung waren nötig, um das fortschrittliche MET-System in seiner heutigen Form zu entwickeln. Ich kann sagen, wir sind Stolz auf das Geschaffte und unsere Kunden sind rundum zufrieden.
Trockene Wände auch in feuchter Umgebung
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