|
Geschrieben von Olaf Jensen
|
Feuchtearten:
Wir unterscheiden grundsätzlich folgende Arten der Wandfeuchte.
-
| |
Neubaufeuchte. Das im Bau verbaute Wasser muss abtrocknen, bis der Baustoff, abhängig vom Umfeld, seine Ausgleichsfeuchte erreicht hat.
|
| |
Kondensfeuchte. Sie entsteht durch Abkühlung der Luft an Wandoberflächen, Fenstern, im Schornstein, an Belüftungsrohren oder kalten Wasserleitungen.
Kondensfeuchte läßt sich am leichtesten durch richtiges Lüften beseitigen.
Richtiges Lüften heißt, mehrmals täglich für einige Minuten die Fenster ganz aufmachen. Es soll die komplette Luft ausgetauscht werden. Mit der warmen Luft entweicht auch die Feuchtigkeit. Da die Einrichtungsgegenstände nicht so schnell abkühlen, erwärmt sich die neue trockene Luft schnell wieder auf Raumtemperatur. |
| |
Elementarfeuchte kommt von aussen als Druckwasser, Grundwasser, Schichtwasser, Sickerwasser, Hangwasser sowie als Schlagregen. |
| |
Bau- und Wartungsfehler. Einsatz ungeeigneter Materialien, Baustoffmängel, undichte Dächer, defekte Fallrohre und Dachrinnen, verstopfte Abflüsse und Drainagen. Verarbeitungsfehler durch Handwerker und Selbstbauer. |
| |
Baustoffalterung. Durch natürliche Alterung / Zersetzung und Verwitterung der Baustoffe. Die meisten Abdichtungsstoffe haben auf Grund ihrer molekularen Halbwertszeit nur eine begrenzte Lebensdauer. Garantiezeiten der Hersteller sind meist 5 bis 10 Jahre. |
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
|