Eingangsseite Thursday, 9. September 2010
Erfahrungen 1
Geschrieben von Olaf Jensen   

Erfahrungen mit den üblichen Verfahren bei der Trockenlegung von Mauern und Gebäuden bei aufsteigender Mauerfeuchte

 

Die Erfahrung zeigt, dass trotz bester Ma­terialien und optimaler Qualifikationen des Personals der Einsatz dieser Maßnahmen nur teilweise erfolgreich ist. Es werden zwar die Symptome bekämpft, die Ursachen aber nicht behoben.

Neben längeren Baulärm, Eingriff in die Bausubstanz, durch Chemie-Einsatz, sowie viel Staub, der bis in die kleinste Ritze der Wohnung ziehen kann, wird nur selten ein Entfeuchtungsnachweis erbracht. Hinzu kommen oft Zusatzkosten durch teils hohe Strom- und Geräteleihkosten.

Anbieter sogenannter klassischer Verfahren weisen in der Regel keine Abtrocknung nach. Man spricht vom Einbau von Sperrschich­ten oder einer Handwerksleistung.

In den Bauverordnungen der einzelnen Bundesländer findet man z.B.:

(1) Bauliche Anlagen sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und zu unterhalten, dass durch chemische, physikalische, pflanzliche oder tierische Einwirkungen keine Gefahren, vermeidbare Nachteile oder vermeidbare Belästigungen entstehen.

(2) Bauprodukte sind so zu wählen und zusammenzufügen, dass sie sich gegenseitig nicht chemisch oder physikalisch schädlich beeinflussen können.


Verfahren, die sich lediglich für teures Geld um den Einbau von Sperren bemühen, ohne sich um den Abtransport der verbliebenden Mauerfeuchte zu kümmern, kann man nicht als Mauertrocknung bezeichnen.

Mit konventionellen Lüftungsmaßnahmen entfernt man ca. 4 Liter Wasser pro Tag. Die Voraussetzungen dafür sind,

  • •  dass die, Luftfeuchtigkeit außen mind. 8-12% niedriger ist, als innen
  • •  dass die Temperatur außen mind. 5-70 C niedriger ist, als innen.
Es gibt zur natürlichen Lüftung natürlich noch die Alternative einer geregelten Lüftung mit Systemen der Serie MET 400. Diese sorgen dafür, dass nur dann belüftet wird, wenn die Voraussetzungen von den Messdaten her gegeben sind.

 

Nach den Vorgaben der UNESCO ist auch die Europäische Union verpflichtet, denk­malgeschützte und historische Bauten mit umweltgerechten Methoden instand zu hal­ten.

Gerade hier ermöglichen die MET-Systeme eine Entfeuchtung der Bauwerke ohne bzw. mit wenig Eingriffen in die Bausubstanz. Der Erfolg wird hierbei messtechnisch nachgewiesen.

 
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